Die Sonnenbrille Ray Ban
Durch die zunehmende Entwicklung in der Luftfahrt und die daraus resultierenden längeren Flugzeiten in großen Höhen, hatten die Piloten immer öfters Probleme mit Kopfschmerzen und Übelkeit. Gemeinsam mit der US-Army entwickelte man 1929 eine Brille, die in der Lage war, vor den Lichtstrahlen in großen Höhen zu schützen und gleichzeitig eine optimale Sicht zu gewähren. Ein daraus resultierendes Modell im Aviator-Design wurde 1936 erstmals der Öffentlichkeit zum Verkauf angeboten.
Woran liegt es, dass Ray-Ban mit zu den bekanntesten Marken der Welt gehört?
Anfang der 60er Jahre beschließt Bausch und Lomb den Eintritt nach Hollywood und hierbei wurde das Modell Wayfarer beim Film “Frühstück bei Tiffany” mit Audrey Hepburn eingesetzt. Außerdem wußte man schon damals, wie wichtig das erscheinen in den wichtigsten Zeitschriften war. Ray-Ban veröffentlichte Fotos in den damals bekanntesten Publikationen wie z.B. die Saturday Evening Post. Ebenso legte man viel Wert auf von der Konkurrenz eher vernachlässigte Details. Ray-Ban hatte für jedes seiner Brillenmodelle ein eigenes, maßgefertigtes Brillenetui aus Leder oder Vinyl.
Bei Ray-Ban legte man aber nicht nur Wert auf Äußerlichkeiten auch hinsichtlich Qualität und Sicherheit setzte man schon Anfang der 60er neue Maßstäbe. 1962 wurden die Linsen auf übermäßige Stoßfestigkeit getestet. Die Linsen von Ray-Ban hielten (und halten nach wie vor) sogar dem sog. Drop-Ball-Test stand. Hierbei wird eine 15mm Stahlkugel aus 1,30 Metern höhe auf die Linse fallen gelassen. Hier war man dem Standard um 10 !! Jahre voraus.
In den 80er Jahren startete Bausch & Lomb eine Werbekampagne die hinsichtlich Wirkung ihresgleichen sucht. Bei Ray-Ban setzte man in den 80ern erneut und verstärkt auf Product Placement. 1982 Unterzeichnete Ray-Ban einen Vertrag mit einem Unternehmen, das sich auf Product Placement spezialisiert hat. Jahresbudget: 50.000 $ In kurzer Zeit brachte man die Brille in weit über 100 Filmen unter. Als stärkstes Zugpferd stellte sich Tom Cruise heraus. Zuerst mit seinem Film Lockere Geschäfte (Orig. Risky Business.) Hier war die Ray-Ban Wayfarer nahezu “durchgehend” zu sehen. Selbst auf dem Filmplakat prangte die Brille prominenter als der Star selbst.(Zu der Zeit war Tom Cruise noch kein wirklicher Star, wurde jedoch für diesen Film für einen Golden Globe nominiert). Die Ray-Ban Wayfarer, wurde vor dem Film nur noch rund 18.000 mal pro Jahr verkauft. Nach dem der Film 1983 in die Kinos kam, wurden noch im selben Jahr 360.000 Ray-Ban Wayfarer verkauft. Drei Jahre später 1986 wurde beim Film Top Gun die Ray-Ban Aviator eingesetzt. Nicht nur Cruise wurde mit dem Film zum Superstar, sondern auch die Ray-Ban Aviator. Brillenhändler aus London berichtete: “Sobald die Leute ein Sonnenbrille in einem Film sehen, geht bei uns der Verkauf los. Als der Film Top Gun herauskam, verkauften wir Ray-Ban Sonnenbrillen wie die verrückten.
Weitere Filme, die sowohl die Bekanntheit als auch den Absatz von Ray-Ban erhöhte waren: Die Kultserie Miami Vice, in der Don Johnson mehr oder weniger ständig mit einer Ray-Ban Wayfarer zu sehen war. Ebenfalls Kultstatus erreichte sowohl die Ray-Ban als auch Will Smith mit dem Film “Men in Black”

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Polarisierte Sonnenbrille von Ray-Ban
Die polarisierten Linsen von Ray-Ban werden ausschließlich aus hochwertigem Kunststoff oder Glas hergestellt. Durch diese erstklassigen Linsen ist gewährleistet, dass
- nahezu 100% der polarisierenden Lichtwellen blockiert werden.
- 100% aller Strahlen bis 400nm blockiert werden. (Das übertrifft die gesetzliche EU anforderung bei weitem.)
- nur ca. 15% des sichtbaren Lichts zum Auge gelangen.